Im Kurzfristchart hat der SMI (SMI 11144.78 -0.09%) sein Potenzial ausgeschöpft: Er ist an den oberen Rand seines statistisch wahrscheinlichen Schwankungskorridors gestiegen (graue Fläche) und hat dort zugleich die Nordgrenze seines aktuell gültigen linearen Trendkanals erreicht. Es überrascht daher nicht, dass im Tagesverlauf angefallene Gewinne zur Wochenmitte sofort abverkauft wurden.

Diese Entwicklung könnte sich fortsetzen, wobei schon um 10’750 erstmals wieder mit einer stabilisierenden Nachfrage als Gegenpol gerechnet werden kann. Dort befindet sich ein horizontaler Wendebereich im Chart, und auch der Monatsdurchschnittspreis (blau) lockt in intakten Aufwärtstrends Käufer an.

Auch mittelfristig ist der SMI an einer Grenze angekommen, die sich aus einer Kombination des entsprechenden Schwankungskanal-Limits (blaue Fläche) und einer Aufwärtstrendlinie (grau) ergibt. Letztere hat der Markt sogar erstmals seit Sommer 2019 wieder übersprungen, was auf eine Beschleunigung des Anstiegs hindeutet : aber auch die Überhitzungsgefahr steigen lässt. Anleger, die noch weiter investieren wollen, sollten daher ein paar schwächere Tage abwarten.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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