Noch wäre es zu früh, den Beginn einer neuen Aufwärtswelle auszurufen. Doch die Chancen stehen gut, dass der SMI (SMI 10205.46 -2.92%) bis zum Jahresende seine Bestmarke noch weiter Richtung Norden verschieben wird. Zwar bewegt sich der Markt seit Monatsbeginn unter dem Strich kaum von der Stelle. Nach der vorherigen kräftigen Rally ist die Seitwärtsbewegung aber als Zeichen der Stärke zu sehen. Die erste relevante Nachkaufregion um 10’100/10’150 wurde nicht in Anspruch genommen, in den vergangenen beiden Tagen ging es auf Schlusskursbasis deutlich aufwärts. Auch der anziehende Monatsdurchschnitt (blau) zeigt einen intakten positiven Impuls.

Limitiert wird die Fantasie nur durch Marktgesetze. Während auf Basis der Charttechnik kaum noch wichtige Barrieren bestimmt werden können, liefert der grau eingezeichnete Schwankungskanal wertvolle Orientierung. Die obere Grenze der aus vergangenen Bewegungen berechneten Spanne verläuft bei 10’400, nur in Ausnahmefällen wäre bereits ein Anstieg bis 10’500 möglich.

Ähnlich ausgereizt ist der SMI auf Basis des langfristigen Bewegungskorridors. Auch auf dieser Zeitebene ist der obere Randbereich nahezu erreicht. In den kommenden Wochen verschiebt sich die Grenze zwar langsam nach oben, Anleger werden aber Geduld aufbringen müssen.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)