Angetrieben von der guten Stimmung an den Weltbörsen strebt auch der SMI (SMI 9571.22 -0.26%) unverändert Richtung Norden. Am Montag liefen die Kurse bis an die Obergrenze eines Korridors, der Richtung und Tempo für den Index vorgibt (schwarz gestrichelt). Aktuell fallen die Extrembereiche des Chartmusters mit dem aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognosekorridor (grau) zusammen.

Die Ausgangslage für den heutigen Handelstag kann daher klar umrissen werden: Kurse über 9300/9350 sind nur in einer Übertreibungsbewegung zu erwarten. Auf der Unterseite lässt der Kanal derzeit Luft bis 9050. Ein Einbruch darunter ist eher unwahrscheinlich, mit der 21-Tage-Linie (blau) und einer horizontalen Wendezone ist der Preisbereich stark unterstützt.

Mittelfristig wäre ebenfalls eine Atempause nicht überraschend und sogar wünschenswert. Der SMI steht erneut im hellblauen Randbereich seines mittelfristigen Schwankungskorridors. Dies erschwert erfahrungsgemäss einen weiteren Anstieg. Neueinsteiger sollten daher mindestens einen Rücksetzer in den Bereich um 9050 abwarten.

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