Obwohl sich der SMI (SMI 10366.02 0.18%) von der zuletzt bestätigten Nachkaufregion um 9700 wieder deutlich nach oben abgesetzt hat, leuchtet seit dem Monatswechsel noch ein Minus von 1,7% auf. Abgerechnet wird aber bekanntlich zum Schluss. In den vergangenen zwanzig Jahren beendete der Markt den Oktober in 75% der Fälle im Plus und legte im Durchschnitt um 0,9% zu. Nur die jüngere Vergangenheit mahnt ein wenig zur Vorsicht: 2016 verlor der SMI gut 4%, im Vorjahr blieb ein Minus von 0,8%.

Aktuell sehen sich die Käufer ebenfalls mit einigen Hürden konfrontiert. Die nächsten Fleisspunkte warten im Bereich des Monatsdurchschnitts bei 9950. Ein Anstieg darüber hinaus ist vor dem Wochenschluss zwar möglich, oberhalb von 10’000 dürfte die Nachfrage aber spürbar nachlassen (grün). Dennoch würde die Rückeroberung der 21-Tage-Linie vor dem Wochenende ein erfreuliches Signal für die kommenden Tage liefern. Nach unten hin ist der Markt zugleich gut abgesichert im Bereich 9700/9780 (rot).

Für ein positives viertes Quartal spricht auch die Ausgangslage im übergeordneten Tageschart. Hier sitzen die Bullen dank der aufwärts zeigenden 200-Tage-Linie (violett) sowie der seit rund zehn Monaten steigenden Hoch- und Tiefpunkte gut im Sattel. Ein Gezeitenwechsel würde sich erst ankündigen, wenn der SMI unter die Kanalgrenze bei derzeit 9450 fällt (rot). Solange dies nicht der Fall ist, bleibt die Region um 10’100 (grün) als mittelfristiges Kursziel im Visier.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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