Gut 100 Punkte unter dem aktuell gültigen Allzeithoch haben sich die Käufer am Montag zurückgezogen. Auch heute sind die Aussichten auf deutliche Kursgewinne eher schlecht. So befindet sich der Markt weiterhin im oberen Bereich des aus historischen Bewegungen ermittelten Schwankungskanals (grau).

Zusammen mit dem in Reichweite liegenden Rekordhoch begünstigt dies Gewinnmitnahmen. Kurse über 10’550 sind daher kurzfristig nicht zu erwarten. Eine erste Nachkaufgelegenheit bildet die 21-Tage-Linie bei 10’380. Weiter südlich stellt die Zone um 10’250 einen bereits bewährten Wendebereich dar (roter Kreis).

Verstärkt wird die 10’250er-Region von einer Aufwärtstrendlinie, die aus einigen Hochpunkten seit Anfang 2018 abgeleitet werden kann (blau gestrichelt). Die Analyse der mittelfristigen Markttechnik zeigt zudem, dass sich der SMI (SMI 10205.46 -2.92%) auch auf dieser Zeitebene eher in der nördlichen Zone seines hier berechneten Kanals bewegt (braun). Anleger brauchen somit Geduld, die Wahrscheinlichkeit für eine kräftige Jahresendrally ist eher gering. Mittelfristig steigt der Korridors aber und eröffnet so neues Potenzial.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)