Märkte / Aktien

SMI schliesst im Minus

Die Schweizer Börse hat im Nachmittagshandel einen Grossteil der Gewinne abgegeben, schliesst aber im Plus. Swatch Group und Richemont sind top, Partners Group und Crealogix verlieren.

(AWP/Reuters/JH) Der Swiss Market Index (SMI (SMI 9861.8 0.14%)) und der Swiss Performance Index (SPI (SXGE 11914.4 0.2%)) haben ihre Gewinne am Nachmittag zu einem grossen Teil abgegeben, schlossen aber mit einem leichten Plus.

Im Leitindex SMI ging die Mehrheit der Aktien mit einem Aufschlag aus dem Handel. Zu den Verlierern gehörten die  Pharmakonzerne Roche (ROG 275.1 -0.33%) und Novartis (NOVN 89.59 0.2%), der Lebensversicherers Swiss Life (SLHN 475.8 0.25%), der Rückversicherer Swiss Re (SREN 99.3 0.45%), die Versicherungsgesellschaft Zurich und der Aroma- und Riechstoffherstellers Givaudan (GIVN 2783 0.25%). Alle anderen Valoren legten am Dienstag zu.

An der Spitze des SMI behaupteten sich die Schmuck- und Uhrenhersteller Swatch Group (UHR 258.8 0.19%) und Richemont (CFR 79.76 0.4%) sowie die Grossbank UBS (UBSG 11.54 0.17%) und der Bauzulieferer Sika (SIKA 159.75 0.47%). Die Titel des Stellenvermittlers Adecco (ADEN 57.82 0.52%) und der Grossbank Credit Suisse (CSGN 11.49 1.1%) haben sich von ihren Tiefständen gelöst und schlossen ebenfalls im Plus.

Auch der breitere SPI hat einen grossen Teil seiner Gewinne im Nachmittagshandel abgegeben, aber dennoch höher geschlossen. Gefragt waren die Valoren des Milchverarbeiters Hochdorf (HOCN 110 1.85%), des Automobilzulieferers Autoneum (AUTN 126.8 -0.31%) und des Herstellers von Kabelverarbeitungsmaschinen Komax (KOMN 209.4 -0.57%). Die Papiere des Onlinereiseanbieters Lastminute.com (LMN 28.6 -3.38%) und des sozialen Netzwerks Asmallworld (ASWN 2.51 -1.95%) verteuerten sich nach Vorlage der Jahreszahlen ebenfalls.

Auch AMS (AMS 32.28 0.53%) legten zu, nachdem das Chipunternehmen bekannt gegeben hatte, sein unprofitables Geschäft mit den Umweltsensoren auszulagern.

Trotz höherem Gewinn und geplanter Dividendensteigerung waren die Titel des auf alternative Anlagen spezialisierten Asset-Managers Partners Group (PGHN 717.2 0.67%) unter Druck. Ebenfalls mit einem Abschlag gingen die Aktien des Softwareunternehmen Crealogix (CLXN 98.4 0.2%) und der Sensorhersteller Sensirion (SENS 34.95 -1.13%) aus dem Handel.

Asiatische Märkte zurückhaltend

Zurückhaltend hatten sich bereits die asiatischen Aktienmärkte gezeigt. In Tokio notierten die wichtigen Indizes praktisch unverändert. Sowohl der marktbreite Topix als auch der Nikkei 225 (Nikkei 225 21124 0.03%) büssten 0,1% ein.

Kaum verändert zeigten sich ebenfalls die chinesischen Festlandbarometer: Der CSI 300 sank um 0,3%, der Shanghai Composite verlor 0,1%, und der Shenzhen Composite stieg 0,1%. Der südkoreanische Leitindex Kospi notierte derweil 0,2% schwächer, während sein australisches Pendant S&P/ASX 200 0,1% nachgab.

Öl und Gold auf Vortagesniveau

Der Euro und der US-Dollar notierten gegen den Franken am Dienstag unverändert auf Vortagesniveau.

Der Ölpreis hat sich am Dienstag nur wenig bewegt und damit die Kursgewinne vom Wochenauftakt gehalten. Am Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent (Brent 61.88 -0.34%) 67.38 US-$. Das waren 7 Cent weniger als am Vortag.

Die Unze Gold (Gold 1338.64 -0.22%) legte gegenüber dem Vortag 0,2% auf 1306,36 $ leicht zu.

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