Der Swiss Market Index ist an eine Nachfragezone zurückgefallen, die ihn bisher immer stabilisierte – doch der Abgabedruck wächst.

Der SMI ist wieder im Areal um 10’950/11’050 Punkte angekommen, das die Untergrenze seiner aktuellen Handelsspanne darstellt. Von dort aus startet er in der Regel zu einem Spurt zurück an die Obergrenze der jüngsten Tradingrange, zuletzt aber blieb dieser Effekt aus. Kippt der schwächer werdende Index aus der Seitwärtsbewegung nach unten raus, ist erst um 10’600 wieder mit einer Bodenbildung zu rechnen.

Im Satellitenbild ist zu sehen, dass sich Marktteilnehmer bei Gewinnmitnahmen nach wie vor am Vorjahres-Allzeithoch um 11’270 orientieren. Die Verkaufsbereitschaft dort hat den SMI vom Höchstkurs im April wieder deutlich nach unten gedrückt bis zurück ans Anfangsniveau des Monats. Dieser Verlauf ist unter Analysten als Shooting Star bekannt (rote Pfeile) und steht oft vor einer Korrektur. Doch es gibt auch Ausnahmen, der Februar 2021 war eine davon (orange). Je ausgeprägter das Kursmuster, desto grösser ist das Risiko. In Anbetracht der aktuellen Dimension ist die Gefahr nur als moderat einzustufen.

Trading-Idee: Zertifikate wie der Valor 57946549 der UBS bleiben nach wie vor geeignet, um an einem weiteren Aufwärtstrend des SMI zu partizipieren. Diese Papiere hebeln Schwankungen des SMI um den Faktor vier.

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