Auf die schwache Entwicklung gegen Ende der Vorwoche reagierte der SMI (SMI 9242.12 1.09%) am Montag mit einer Erholung. Schnäppchenjäger nutzten erneut kleine Rücksetzer zum Einstieg. An der nächstgelegenen Nachkaufzone im Bereich des Monatsdurchschnitts (blau) bei 8970 war erneut ein stärkeres Kaufinteresse messbar.

Der gleitende Durchschnitt zeigt wie auch der aus vergangenen Schwankungen berechnete Prognosekorridor (grau) leicht aufwärts und untermauert so die weiterhin vorliegende Übermacht der Käuferseite. Heute steigt der Vorhersagekanal auf der Unterseite bereits auf gut 9000. Nach oben hin ist Platz bis 9150 – hier liegt auch das zu Monatsbeginn erreichte Jahreshoch.

Mittelfristig betrachtet bleibt das Potenzial hingegen überschaubar. Im Bereich zwischen 9050 und 9200 drehte der SMI in den vergangenen Monaten mehrfach wieder Richtung Süden. Zudem ist der Markt ausgehend vom Ende Dezember markierten Tief ungewöhnlich schnell gestiegen und ist leicht überhitzt.

Ein Ausbruch über das Bollwerk um 9050/9200 ist daher erst nach einer Atempause zu erwarten. Je geringer die Gewinnmitnahmen in den kommenden Tagen ausfallen, desto besser sind die Chancen für eine Fortsetzung der zuletzt erfreulichen Entwicklung.

Leser-Kommentare