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Kurzfristig sieht es für den Swiss Market Index nicht so gut aus. Doch das kann sich schnell ändern – was deutlich wird, wenn man weiter zurückschaut.

Im Chart der Vortage ist besonders gut zu sehen, wie die Stimmung am Markt nach und nach gekippt ist: Zuerst verlangsamte sich der Aufwärtstrend nur, dann drehte der Index aber komplett nach Süden ab (blaue Trendlinien).

Aktuell bewegt er sich in einem Kanal abwärts, der eindeutig auf die nächste potenzielle Bodenbildungszone um 9445/9465 zielt. Diese Richtung dürfte der Markt beibehalten, solange Erholungen nicht bis mindestens zurück über die ehemaligen markttechnischen Unterstützungen bei 9520 und 9560 führen (rot punktiert). Sie wurden nach unten durchbrochen und vollzogen im Anschluss einen Rollentausch zu Widerständen.

Schon der auf bis November 2017 erweiterte Blickwinkel verharmlost die laufende Korrektur jedoch: Sie spielt sich hier noch in einem übergeordneten Aufwärtstrend ab, der erst unter etwa 9410/9420 beendet wäre.

Je weiter zurück die Perspektive reicht, desto deutlicher wird die positive Tendenz. So kam es beispielsweise immer wieder zu Käufen, sobald der Markt sich seinem Monatsdurchschnitt (grüne Kurve) näherte, der damit am unteren Rand des Aufwärtstrends einen zusätzlichen Stabilisierungsfaktor darstellt.

Auch hat der Index im historischen Vergleich kurzfristig bereits weit nach unten ausgeholt – daran erkennbar, dass er die Südgrenze des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognosekorridors erreicht hat (graue Fläche). Damit wird zumindest eine kurze Unterbrechung der Konsolidierung spätestens im Bereich der 9400er-Marke relativ wahrscheinlich.

Calls könnten damit schon bald wieder eine interessante Option für Anleger darstellen, die auf lange Sicht mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung rechnen oder zumindest auf eine Atempause der Abwärtsbewegung spekulieren wollen (siehe Tabelle unten).