Die technische Ausgangslage des Swiss Market Index beginnt sich einzutrüben – Grund zur Panik besteht aber nicht.

Die bisher stabilisierende Nachfrage um 10’300 könnte in der zweiten Wochenhälfte wegfallen, darauf deuten zumindest die vorbörsliche Entwicklung des SMI sowie die ersten Handelsminuten am Donnerstag hin. Doch dieses Areal war ohnehin nicht besonders zuverlässig als Stabilisator. Wichtiger ist, ob dem Markt eine Bodenbildung um 9950/10’000 gelingen wird. Davor hat sich bereits die 10’100er-Marke gelegentlich als Auffangzone erwiesen.

Der mittelfristige Aufwärtstrend (grün) lässt je nach Konstruktionsweise zwar noch etwas mehr Spielraum nach unten, allerdings droht auch hier ein Ausbruch nach Süden. Solange aber die Nachfrage am langfristigen Durchschnittspreisband (violett) anhält, haben Anleger nur wenig zu befürchten. Erst wenn das Kaufinteresse auch hier ausfällt, droht ein stürmischer Herbst. Bereits jetzt steigt aber der Bedarf nach einer Absicherungsstrategie, beispielsweise über Short-Derivate (siehe Tabelle).

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