Auch wenn der SMI (SMI 8809.86 0.35%) im internationalen Vergleich zuletzt nur geringe Verluste verzeichnete, leuchten nach der jüngsten Entwicklung doch verstärkt Warnsignale auf. Die geforderten Anschlusskäufe fielen am Mittwoch zu schwach aus, ab dem Mittag kam der Markt kräftig unter Druck. Gestern stoppte der SMI im regulären Handel noch bei 8900 Punkten, nachbörslich rauschte er bis an die nächste Haltezone um 8800.

Bereits vor rund vier Wochen stoppte eine Abwärtsbewegung an dieser Preismarke. Auch jetzt ist hier zumindest mit einer technischen Gegenbewegung zu rechnen. Der SMI ist in kurzer Zeit ungewöhnlich schnell gefallen und notiert ausserhalb des Prognosekorridors (grau). Auch der Abstand zur 21-Tage-Linie signalisiert allmählich einen überverkauften Zustand (blauer Indikator unter dem Tageschart).

Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Gegenbewegung, deren erstes Ziel an der ehemaligen Unterstützung bei 8900 liegt (gelb). Gewinne darüber hinaus sind vorerst nicht zu erwarten (grün). Nach einer Atempause droht der nächste Rückschlag bis an die stärkere Umkehrzone bei 8300/8450 (gelb im Wochenchart).

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