Der Swiss Market Index erleidet deutliche Verluste und fällt unter eine erste wichtige Haltezone. Zugleich besteht aber auch Hoffnung auf eine Erholung.  

Mit dem grössten Tagesverlust seit Ende Juni präsentierte sich der SMI wie viele andere weltweite Aktienmärkte am Donnerstag sehr schwach. Im hoch aufgelösten Stundenchart sind die Folgen deutlich zu sehen. Anders als in den Wochen zuvor sackten die Kurse auch unter die bisher stabilisierend wirkende Zone um 10’100. Zugleich rutschte der Index aus dem grauen Konfidenzintervall, der nur in 5% aller Fälle verlassen wird. Aber nicht nur aufgrund der überverkauften Markttechnik steigen die Chancen für eine technische Gegenbewegung. Der Kursverlauf seit Juni zeigt zwischen 9950/10’000 auch einige Wendepunkte, an denen schon mehrfach eine erhöhte Nachfrage zu beobachten war. 

Aus der Vogelperspektive zeigen sich weitere Parallelen zum Spätsommer. Ähnlich wie Ende Juli steht der SMI wieder knapp unter seiner viel beachteten 200-Tage-Linie (violett). Allerdings ist der Mittelwert nicht punktgenau gültig, sondern ist als Zone zu berücksichtigen. Grössere Warnsignale leuchten daher erst auf, wenn der Markt auch im unteren Bereich bei 9950 nicht gekauft wird. Im negativen Szenario würden dann die Kursschwellen bei 9300/9600 am Horizont als Ziel erscheinen.  Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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