Zum Wochenschluss startet der SMI (SMI 9242.44 -0.31%) in der Mitte des aus vergangenen Bewegungen berechneten Schwankungskorridors (grau). Wie bereits im gestrigen Handelsverlauf rückt auf der Unterseite die 21-Tage-Linie (blau) bei rund 10’300 als stabilisierendes Element auf die Agenda, falls erneut Abgabedruck aufkommen sollte. An der runden Schwelle verläuft zudem der südliche Randbereich des Bewegungskanals.

Grundsätzlich bleiben die Rahmenbedingungen aber positiv und lassen weiter steigende Kurse erwarten. Der statistische Spielraum reicht bis knapp über die vor wenigen Tagen erreichte Bestmarke bei rund 10’450.

Für eine Fortsetzung der Kletterpartie über den Jahreswechsel hinaus sprechen auch die Signale auf der längerfristigen Zeitachse. Grundsätzlich bestehen keine horizontalen und somit bestätigten Verkaufsbereiche, der weitere Weg ist frei. Nur die Gesetze der Marktphysik limitieren die Fantasie im SMI. Die Oberseite des eingezeichneten Vorhersagekanals verläuft bei 10’500, rund 100 Punkte höher bremst eine Aufwärtstrendlinie (grau).

Aber natürlich sollten Anleger auch immer die Risiken im Hinterkopf behalten. So wäre im schlimmsten Fall eine Korrektur von gut 5% bis an die Kombination aus 200-Tage-Linie (violett) und Aufwärtstrend (schwarz) bei 9800 zu erwarten (roter Kreis).

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)