Oberhalb des Areals 9000/9150 wird die Luft aus markttechnischer Sicht erfahrungsgemäss deutlich dünner für den Swiss Market Index.

Selbst wenn der SMI nach seinem aussergewöhnlichen Absturz eine ebenso untypische Erholung zeigt, sollte ihr Potenzial limitiert bleiben. Ein Anstieg über die nächste Wendezone um 9600 ist in der aktuellen Stimmungslage so gut wie ausgeschlossen. Schon die vorausgehende Hürden zwischen 8950 und rund 9200 sind kaum überwindbar: Dort endet der aus vergangenen Bewegungen im bisherigen Crash-Verlauf kalkulierte Schwankungskorridor heute (grün), auch der lineare Abwärtstrendkanal dürfte den Markt zumindest kurz bremsen (schwarz). Dazu kommen ein bereits etablierter horizontaler Umkehrbereich (grau) und der ebenfalls oft zur Orientierung herangezogene Monatsdurchschnittskurs (blau).

Mit einer negativen Abweichung von 19% vom 200-Tage-Mittelwert ist der SMI noch nicht langfristig überverkauft. Für eine erste Bodenbildung reicht diese Divergenz jedoch – auch im Crash der Jahre 2000 bis 2003 stoppte der erste Abverkauf bereits nach einer 17%igen Abweichung. Nach einer eindrucksvollen Erholung folgte damals aber der nächste Sell-off.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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