Der Swiss Market Index erholt sich immer schneller von kurzfristigen Schwächeanfällen. Doch der Markt bleibt gedeckelt.

Um den kleinen Abverkauf von Ende April aufzuholen, benötigte der SMI noch gut eine Woche. Die nächste Abwärtsbewegung (rot) kompensierte er dann schon fast doppelt so zügig (grün). Diese sich verbessernde Quote ist ein positives Zeichen, allerdings ist der Weg nach oben dennoch durch andere technische Faktoren versperrt.

Der SMI dürfte vor allem durch die prägnante waagrechte Umkehrzone um 10’200 gebremst werden, die sich als Orientierungspunkt für Richtungswechsel bewährt hat. Den gleichen Effekt hat der langfristige Durchschnittspreis (violett), der aktuell auf gleicher Höhe verläuft. Ein Anstieg über diese Zone dürfte selbst im Idealfall noch länger dauern, wahrscheinlich ist eine Seitwärtsbewegung auf diesem Niveau, die sich nach unten bis mindestens 9100/9300 ausdehnt.

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Die grössten Erfolgschancen bietet in der momentanen Phase die Spekulation auf hohe Seitwärtsrenditen. Möglich ist dies beispielsweise mit Produkten wie dem 3,2% Callable Kick-in Goal der UBS. Das Produkt bezieht sich auf vier Referenzindizes (SMI, Euro Stoxx 50, S&P 500, Nikkei 225), von denen jeder etwa 40 bis 50% nach unten schwanken darf, ohne dass der maximal mögliche Ertrag des Papiers von rund 13,5% gefährdet ist. Nur wenn einer dieser Märkte stärker einbricht, erhält der Anleger statt des Nominalwerts nur noch die anteilige Performance dieses Basiswerts ausgezahlt.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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