Mit dem kräftigen Anstieg von gut 6% seit Anfang Oktober dürfte ein Grossteil der Jahresendrally beim SMI bereits gelaufen sein. Trotz der ungewöhnlich dynamischen Aufwärtsbewegung kam es bisher nicht zu stärkeren Gewinnmitnahmen. Sollte der Verkaufsdruck zum Wochenschluss anhalten, rückt allmählich die robuste Nachkaufregion um 10’100/10’150 in Reichweite. Hier bilden die südliche Grenze des aus Schwankungen ermittelten Extrembereichs sowie mehrere horizontale Kursschwellen eine Preiszone, die von Schnäppchenjägern zum Einstieg genutzt werden dürfte (roter Kreis).

Eine solche Rückkehr an ein vorheriges Ausbruchsniveau ist häufig zu beobachten und könnte sich als Ausgangspunkt für einen Schlussspurt im Dezember erweisen. Vorgelagert stellt die hellgraue Grenze des Bewegungskanals zusammen mit dem Monatsdurchschnitt (blaue Linie) bei 10’200 einen weiteren potenziellen Wendebereich dar. Auf der Oberseite liegt das kurzfristige Ziel unverändert bei 10’400.

Neben der weiterhin positiven Saisonalität stimmt auch der langfristige Verlauf zuversichtlich. Im Kursbild dominiert eine Serie steigender Hoch- und Tiefpunkte, die verbunden einen Aufwärtstrend ergeben (schwarze Linien). Auch die anziehende 200-Tage-Linie (violett) untermauert die optimistische Einschätzung. Unter dem Strich bleibt die 10’500er-Marke somit ein realistisches Kursziel bis zum Jahresende (grüner Kreis).

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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