Der Swiss Market Index wird kurzfristig stark nachgefragt, doch die Geschichte droht sich zu wiederholen.

Vorübergehend wurde der SMI in der ersten Wochenhälfte oberhalb der starken technischen Verkaufszone bei 9150 gehandelt, was in einem normalen Umfeld ein Stärkesignal darstellen würde (grüner Pfeil). Die physikalischen Gesetze des Marktes sind allerdings momentan noch aufgehoben, sodass die jüngste Entwicklung zwar im Hinterkopf bleiben, der Fokus aber auch weiterhin eher auf der mittelfristigen Bewegungsrichtung liegen sollte. Dort ist der Chaosanteil am Kursverlauf geringer, und der Trend-Anteil kommt klarer hervor.

Die beiden grossen Crashs dieses Jahrzehnts zeigen, dass auf ein erstes Tief im Bärenmarkt weitere folgen (blau). Das sollten Anleger auch diesmal nicht vergessen. Erholungen sind daher nur als vorübergehende Gegenbewegungen zu sehen, deren Start- und Endpunkt nur schwer vorhersagbar sind. Aktuell bleibt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der SMI spätestens um 9550/9650 wieder nach Süden abdreht, um die jüngsten Tiefs erneut zu testen.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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