Der Swiss Market Index hatte zuletzt Probleme, sich oberhalb der 10’600er-Marke zu etablieren. Dies sollte sich mittelfristig aber ändern.

Der SMI stagnierte bereits die zweite Woche in Folge knapp unterhalb des markanten horizontalen Wendebereichs um 10’600 – was nach einem Anstieg von mehr als 1000 Punkten seit Monatsanfang auch keine ungewöhnliche Entwicklung darstellt. Positiv überraschen dagegen zwei Faktoren: Der SMI benötigte für die Erholung von 9500 auf 10’600 nur einen Bruchteil der Zeit, die er für den vorausgegangenen Absturz auf der gleichen Strecke benötigte. Üblicherweise dauert der Weg nach oben viel länger, dass es diesmal umgekehrt ist, stellt ein klares Stärkesignal dar. Dazu kommt, dass stärkere Gewinnmitnahmen nach dem erneuten Anstieg ausgeblieben sind, was ebenfalls ein positives Zeichen ist. Solange der Index nun oberhalb von 10’350/10’450 gehandelt wird, bleibt die Prognose daher vorsichtig optimistisch.

Erst wenn sich auch um 10’000/10’100 nicht mehr genug Käufer für eine Bodenbildung finden, muss die aktuelle Vorhersage revidiert werden. Danach sieht es aber momentan nicht aus. Stattdessen erinnert die derzeitige Entwicklung an Anfang 2019, als nach einer V-förmigen Erholung des SMI (orange) ein weiterer Anstieg folgte. Anleger sollten dafür aber Geduld mitbringen, denn der Index ist noch leicht überhitzt – erkennbar daran, dass die Obergrenze seines mittelfristigen Schwankungskorridors (dunkelblaue Bänder) erreicht ist. Diese Limitierung verschiebt sich aber im Laufe der Zeit weiter nach Norden.

Anleger, die an eine weitere Aufwärtsbewegung glauben, greifen beispielsweise zum Valor 53181067. Das Papier profitiert von einem steigenden SMI und verstärkt Kursbewegungen um das Achtfache.

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