Steigender Abgabedruck am Markt liess den SMI (SMI 8925.15 0.1%) in der ersten Wochenhälfte erst stagnieren, dann zurückfallen bis an die nächstgelegene Kaufzone um 8850/8900. Auslöser ist die erhöhte Verkaufsbereitschaft um 9000 Punkte, die sich bereits im Februar im kurzfristigen Kursverlauf manifestierte. Für den weiteren kurzfristigen Verlauf ist entscheidend, ob die nun erreichte markttechnische Unterstützung hält. Bleiben auch hier Käufer aus, sind weitere Rückschläge in Richtung 8735 möglich. Ohnehin zeigt der Trend der Vorwochen leicht abwärts, erkennbar an einer Serie flach abfallender Zwischenhochs und -tiefs (blaue Linien).

Unverändert skeptisch stimmt auch der Blick auf den längerfristigen Chart: Hier wirkt nach wie vor der Rückfall unter den am Markt viel beachteten 200-Tage-Durchschnittspreis nach, der zusammen mit dem horizontalen Areal um 9060/9200 eine Barriere für den Index bildet. Erst wenn sich auch darüber Käufer finden, bessert sich die Vorhersage wieder. Bis dahin bleiben jedoch Put-Optionsscheine zur Absicherung oder sogar zur aktiven Spekulation auf fallende Kurse weiterhin zu bevorzugen (Beispiele siehe unten).

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