Mit einem vergleichsweise linear verlaufenden Anstieg um knapp 400 Punkte hat der SMI (SMI 8991.34 0.64%) in etwas mehr als einer Woche eine beeindruckende Zwischenerholung gezeigt. Nur noch der Bereich um 9000 Zähler steht dem Index aus Sicht des Vorwochencharts im Weg.

Gleichzeitig zeigen sich hier um 8850/8900 und 8735 zwei Wendezonen, die den Markt nach unten absichern und die bei einer erneuten Schwäche ein frühzeitiges Warnsignal liefern, falls sie wieder unterschritten werden.

Je weiter zurück man schaut, desto mehr Hürden tauchen jedoch unmittelbar oberhalb des aktuellen Kursniveaus auf – wodurch sich die Prognose wieder verschlechtert. So zeigt sich schon im Rückblick bis Ende 2017 eine bereits als markttechnischer Widerstand bestätigte Zone um 9060, ebenso ist um 9125/9200 mit Verkaufsdruck zu rechnen.

Er leitet sich aus dem noch weiter nach hinten reichenden Kursverlauf ab: Hier ist zu sehen, dass der Index deutlich und lange unter seinen 200-Tage-Durchschnitt (violett) eingebrochen ist – was in der Regel zu einer mittelfristigen Abwärtsbewegung führt.

Anleger sollten daher demnächst an Gewinnmitnahmen in allfälligen Long-Positionen im Depot denken und können sogar das Aufstocken auf der Short-Seite in Betracht ziehen. Geeignete Puts zeigt beispielhaft die Tabelle unten.

Insbesondere wenn es in den nächsten Tagen zu Schwächesignalen im Markt kommt, die die nun erreichten Barrieren im Kursverlauf bestätigen, ist diese Strategie angebracht.

Leser-Kommentare