Der Ausbruch über die zuletzt immer wieder bremsende Verkaufszone um 9760/9790 war in der Vorwoche ein klares kurzfristiges Kaufsignal des SMI (SMI 9770.39 -0.56%). Allerdings gelten die marktphysikalischen Grundgesetze dennoch weiter, sodass der bereits gut gelaufene Index nicht ohne Pause ungebremst weiter steigen kann. Anleger, die sich ein wenig gedulden, könnten jedoch schon bald die 10’000er-Marke sehen. Korrekturen zurück in Richtung 9660 an den Monatsdurchschnittspreis (blau) oder zumindest an das eingangs definierte Ausbruchsniveau sollten jedoch einkalkuliert werden.

Auch aus einer erweiterten charttechnischen Perspektive präsentiert sich der SMI am oberen Randbereich seines statistisch ermittelbaren Schwankungskorridors (blaue Fläche). Gleichzeitig zeigt sich jedoch viel Luft für eine Gegenbewegung nach Süden, ohne dass die steigende Tendenz dadurch gefährdet wird. Erst ein Einbruch unter 9150 – und damit unter den 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) – wäre ein kritisches Zeichen.

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