Seine alten Höchststände knapp unter der 9800er-Marke lässt der SMI (SMI 9850.52 0.43%) zum Wochenauftakt hinter sich und steigt damit in ein bislang nicht kartografiertes Areal. Orientierung bietet nun die mittlere Steigungsgeschwindigkeit der Vormonate, aus der sich ein Trendkanal konstruieren lässt (grün). Daraus leitet sich das nächste kurzfristige Kursziel für die kommenden Tage im Bereich 9840/9850 ab. An dieser Stelle hat der Index dann auch die Obergrenze seines Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene erreicht, sodass ein weiteres Vorankommen etwas Geduld erfordern dürfte.

Rückschläge dürften jedoch überschaubar bleiben: Schon an den kleineren Wendepunkten um 9650/9700 kann eine Gegenbewegung nach unten stoppen, spätestens an der 9600er-Marke sollte die Nachfrage am dort beginnenden unteren Randbereich des Prognosekorridors (graue Fläche) wieder anziehen.

Auch die mittelfristige Perspektive zeigt eine Beschränkung durch die Obergrenze des dortigen Schwankungskorridors zwischen 9800 und – im äusserst positiven Fall – rund 10’000. Deutlich darüber hinausgehende Kursgewinne sind vor der traditionell schwachen Sommerphase kaum vorstellbar.

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