Seit dem jüngsten Hoch hat der SMI (SMI 8731.98 0.19%) knapp 3% verloren und somit ungefähr die Hälfte der Aufwärtsbewegung seit dem 23. November abgegeben. Für die weiteren Aussichten ist das Kursverhalten auf dem nun erreichten Niveau von zentraler Bedeutung. Der Index steht in einer Preiszone, die von 8900 bis 8980 reicht und schon mehrfach als Wendebereich in Erscheinung getreten ist. Unterstützend wirkt zudem die noch leicht steigende 21-Tage-Linie (blau) bei 8950.

Zudem ist der Markt in den vergangenen Tagen ungewöhnlich schnell gefallen und hat wieder den unteren Rand des Schwankungskorridors (grau) erreicht. Weitere Verluste sind damit kurzfristig zwar nicht ausgeschlossen, statistisch aber wenig wahrscheinlich.

Wird der SMI auf dem nun erreichten Niveau wieder gekauft, wäre dies ein gutes Signal für die kommenden Tage. Im Idealfall gelingt eine zügige Rückeroberung der psychologisch wichtigen 9000er-Schwelle, von der aus weitere Anschlusskäufe in Richtung 9200 einsetzen.

Anleger sollten aber auch die Risiken im Blick behalten. Bleibt eine Stabilisierung im Bereich 8900/8980 aus, droht mindestens eine ähnliche Korrektur wie in der zweiten Novemberhälfte, als der SMI bei 8700 wieder nach oben drehte.

Leser-Kommentare