Der Swiss Market Index ist aus technischer Sicht überverkauft, was die Chancen auf eine Bärenmarktrally steigen lässt – dazu kommen weitere Stabilisatoren.

Nicht nur der nach unten überhitzte Marktzustand des SMI spricht für eine überfällige Gegenbewegung nach Norden. Auch die horizontale Wendezone im Langfristchart (grau) sowie eine fallende Trendlinie, die über die jüngsten Zwischentiefs gelegt werden kann (schwarz), sind nun erreicht und bilden um 10’400 eine mögliche Orientierung für Käufer. Doch solange Anzeichen für eine nachhaltigere Bodenbildung fehlen, ist eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung unverändert das wahrscheinlichste Szenario. Die nächste Zielmarke für den weiteren Jahresverlauf liegt daher unverändert  im Bereich der 9500er-Marke.

Selbst unter der Lupe des Intradaycharts der vergangenen Tage fehlt es bisher an positiven Vorzeichen. Nur eine kleine Atempause um 10’400 macht auch auf dieser Zeitebene Hoffnung, dass diese Woche zumindest eine Zwischenerholung an die ersten volumenreicheren Preisniveaus bei 10’800 / 10’900 folgt.

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