Sobald der Index sich dem Bereich um 9360/9400 nähert, setzen mit zuverlässiger Regelmässigkeit seit Mitte November Gewinnmitnahmen ein. Ursache dafür ist die Orientierung vieler Marktteilnehmer an einem Aufwärtstrend (grün), der bereits im Sommer startete.

Die entsprechende Trendlinie steigt zwar weiter, doch auf das Niveau der Rekordstände um 9500/9550 kommt sie erst im folgenden Jahr. Ein Ausbruch des Marktes über diesen limitierenden Einflussfaktor ist zwar ebenfalls eine Option, doch die dafür erforderliche Nachfrage ist vorerst nicht erkennbar.

Solange diese Entwicklung andauert, müssen Anleger jederzeit mit einer stärkeren Korrektur in Richtung 87009000 rechnen – die jedoch am mittelfristig positiven Trend nichts ändern würde. Dort verläuft der 200-Tage-Durchschnitt des SMI (SMI 9021.61 0.84%), in dessen Umfeld die meisten Konsolidierungen stoppen.

Ein erstes Warnsignal für eine Erschöpfungstendenz des Index nach den zahlreichen vergeblichen Versuchen des Ausbruchs nach Norden wäre ein Durchbruch unter das Areal um 9200/9250.

Dort bilden der Monatsdurchschnittskurs (blaue Kurve) und eine horizontale Wendezone (grau punktiert) eine erste markttechnische Unterstützung – der Fall darunter wäre ein Schwächezeichen, woraufhin eine Spekulation auf weitere Verluste mit Puts (siehe unten) möglich wäre.

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