Der neue Anlauf des Marktes an den Verkaufsbereich um 8660/8700 dürfte zumindest in der ersten Wochenhälfte nicht von Erfolg gekrönt sein. Denn gleichzeitig mit dieser bereits bewährten Barriere hat der Index dort auch den oberen Rand des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognosekorridors erreicht (graue Fläche), an dem er mit hoher Wahrscheinlichkeit erst einmal eine Pause einlegt.

Eine ähnliche Kombination stoppte auch die jüngste Korrektur um 8450/8500, sodass sich der SMI (SMI 8870.03 -0.68%) vorläufig in einer Seitwärtsbewegung wiederfindet.

Nach wie vor weist die aktuelle Entwicklung deutliche Parallelen zum Verlauf im Jahr 2015 auf (blaue Kreismarkierung). Damals fiel der SMI ebenfalls unter seinen 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) zurück und startete daraufhin eine längere Korrektur.

Erst wenn sich wieder Käufer oberhalb dieses viel beachteten Mittelwerts bei derzeit rund 9050 finden, wäre der Gleichlauf beendet, und die Prognose würde sich verbessern. Doch momentan orientieren sich Marktteilnehmer eher zur Unterseite, sodass der technische Unterstützungsbereich um 8200/8350 wichtiger ist. Solange er nicht durchbrochen wird, droht zumindest keine Ausweitung der Verluste.

Leser-Kommentare