Der Swiss Market Index unterbietet selbst die schlechten technischen Prognosen und reizt sein mittelfristiges Abwärtspotenzial aus. Eine Gegenbewegung wird aber wahrscheinlicher.

Der SMI erreicht beim jüngsten Versuch einer Zwischenerholung nicht einmal das nach wie vor bestehende Mindestkursziel bei 11’800 Punkten. Dort treffen derzeit eine fallende, seit einigen Wochen massgebliche Orientierungslinie und ein horizontaler Wendebereich aufeinander. Stattdessen folgt der Markt einer weiteren steiler sinkenden Geraden, die den Spielraum nach unten auf momentan rund 11’200 Zähler begrenzt.

Lange wird der SMI dieses Abverkaufstempo aber kaum mehr aufrecht erhalten können, denn er ist bereits am unteren Rand seines mittelfristigen Schwankungsbandes (blau) angekommen. Dieses Limit wird in der Regel nur von Panikverkäufen durchbrochen, was sich aktuell aber nicht abzeichnet. Zumindest eine kleine Atempause im Abwärtstrend sollte also schon bald wieder möglich sein.

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