Die Nachfrage im Bereich um 8700/8800 könnte nach wie vor zu einer Bodenbildung führen, obwohl diese Zone bereits zeitweise unterschritten wurde und damit erfahrungsgemäss an Verlässlichkeit verliert.

Weitere Verluste dürften im Falle eines Durchbruchs nach unten mit hoher Wahrscheinlichkeit in das Areal um 8450, vermutlich auch darunter hinaus bis an die prägnanteren Wendepunkte um 8200/8300 führen.

Zumindest der kurzfristig stark überverkaufte Markt lässt eine baldige Gegenbewegung zurück nach oben erhoffen. Immerhin sinkt der SMI (SMI 8872.09 1.06%) nun wieder etwas kontrollierter innerhalb des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognosekorridors (grau).

Zeitweise war er daraus nach unten ausgebrochen, was in weniger als 1% aller Tage vorkommt und zeigt, dass der jüngste Einbruch sehr ernst zu nehmen ist. Denn nach vergleichbaren Ereignissen ging es – mit oder ohne eine kurze Pause – meist weiter nach unten.

Zumindest aber könnte sich eine weitere Abwärtsbewegung nun kontrollierter vollziehen. Selbst eine Unterbrechung durch einen Anstieg zurück in Richtung der Wendepunkte um 9045 ist als Reaktion auf die vorausgegangenen starken Verluste jetzt denkbar.

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