Die im Chart der Vorwochen gut erkennbare Häufung markttechnischer Widerstände um 9800/9900 ist nun erreicht. Dort trifft ein horizontaler Wendebereich (graue Linien) auf die Obergrenze des statistisch berechenbaren Schwankungskorridors (graue Fläche) und die Monatsdurchschnitts-Kurskurve (blau). Auch die auf gleicher Höhe verlaufende Mittellinie des Aufwärtstrendkanals (orange) hat sich in der Vergangenheit schon häufiger als Startpunkt von Richtungswechseln erwiesen. Die Summe dieser negativen Einflussfaktoren macht einen weiteren Durchmarsch nach oben in Richtung Aufwärtstrendkanal-Obergrenze um 10’150 ohne zumindest eine kurze vorausgehende Unterbrechung zurück bis mindestens 9600/9650 kaum vorstellbar.

Auch im mittelfristigen Chart ist eine ähnliche Tendenz erkennbar. Darüber hinaus ist hier noch der 200-Tage-Mittelkurs visualisiert (violett), der erfahrungsgemäss auch für stärkere Konsolidierungen um 9350 bereits wieder einen verlässlichen ersten Stabilisierungspunkt darstellt. Mehr als eine kleine Atempause müssen Anleger daher im Moment noch nicht fürchten.

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