Der kurzfristige Aufwärtstrend des Swiss Market Index sieht gut aus, doch bevorstehende Gewinnmitnahmen sollten nicht unterschätzt werden.

Am jüngsten Zwischenhoch des Marktes um 9950 stoppte auch die jetzige Kaufwelle. Dies muss zwar kein Grund zu allzu grosser Sorge sein, doch eine Atempause bis zurück in Richtung 9600/9700 ist möglich. Selbst ein erneuter Test der Tradingrange-Untergrenze bei 9300/9400 ist nicht ganz ausgeschlossen, solange der SMI sich weiter in dieser Handelsspanne bewegt.

Mittelfristig sind die Chancen für einen Ausbruch nach oben zwar zuletzt wieder deutlich gestiegen, doch weiterer Spielraum bis über das langfristige Durchschnittspreisband des Marktes um 10’200 (violett) ist auf die Schnelle kaum vorstellbar. Dafür ist der SMI bereits zu überhitzt – erkennbar daran, dass er sich wieder am oberen Rand des Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene aufhält (blau).

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Risikofreudige Anleger wetten weiterhin auf einen Ausbruch nach oben und nutzen Rückschläge zum Positionsaufbau. Dafür eignet sich beispielsweise ein 8x-Long-Faktorzertifikat (Valor 53181067), das einen Anstieg des SMI auf das Achtfache verstärkt – doch Vorsicht: Dieser Hebel wirkt auch nach unten. Allerdings lassen sich damit auch kleinste Gewinne um ein Vielfaches hebeln und damit profitabel ausnutzen.

Eine Anlagestrategie, die auf hohe Seitwärtsrenditen zielt, ist die weniger riskante Alternative. Knapp 11% sind beispielsweise mit Produkten wie dem in den Vortagen vorgestellten 3,2% Callable Kick-in Goal der UBS möglich.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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