Auf eine steile Abwärtsbewegung folgt eine steile Aufwärtsbewegung, dieses Grundgesetz der Marktphysik zeigte sich Investoren in den Vortagen wieder einmal auf eindrucksvolle Weise. Nun jedoch sollte dieser Effekt bald vorbei sein, denn der SMI (SMI 9571.22 -0.26%) ist wieder in die obere Grenzzone seines mittelfristigen Prognosekorridors (blau) eingetaucht.

Spätestens oberhalb von 8900/8950 wird die Luft dünn. Erst nach einer kleinen Unterbrechung ist dann im Idealfall noch eine Aufwärtswelle in Richtung 9100/9200 möglich (grün). Davor sind Gewinnmitnahmen kurzfristig wahrscheinlicher, die erste Zielmarke dafür liegt um 8500/8600.

Aus der längerfristigen Perspektive bestehen sogar Chancen auf eine Erholung bis an die 9500er-Marke, doch besonders hoch sind sie nicht. Anleger müssen im Jahresverlauf dagegen sogar einen ausgedehnten Schwächeanfall bis 7500/7800 einkalkulieren. Erst dort finden sich aus technischer Sicht wieder mit hinreichender Sicherheit günstige Einstiegspreise.

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