Wie von uns erwartet ist der SMI (SMI 10463.88 0.97%) von der 10’600er-Region nach unten abgeprallt und erreichte im späten Handel am Montag bereits die südliche Zielregion bei 10’350 (roter Kreis). Zum Auftakt steht der 21-Tage-Mittelwert (blaue Linie) zur Disposition.

Seit Mitte Oktober wurden Rücksetzer an den Monatsdurchschnitt gekauft. Der Signallinie kommt somit eine Frühwarnfunktion zu. Kurzfristig ist eine Beruhigung zu erwarten, der Index steht bereits im unteren Extrembereich des auf dieser Zeitebene berechneten Schwankungskanals (grau). Sollte der Abgabedruck im späteren Tagesverlauf aber erneut zunehmen, drohen zügig Verluste bis 10’250. Auf der Oberseite bleibt der SMI unverändert bei 10’550/10’600 gedeckelt.

In der übergeordneten Perspektive taucht für die Bären die 10’100er-Region als Kursziel auf der Unterseite am Horizont auf (roter Kreis). Auf diesem Kursniveau liegen das Ausbruchsniveau der im Oktober abgeschlossenen Konsolidierung sowie die innere Grenze des Prognosekorridors, der rund 90% aller Bewegungen beinhaltet. Für Anleger, die den jüngsten Anstieg verpasst haben, könnte sich somit bald wieder eine interessante Einstiegsgelegenheit ergeben.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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