Trotz des kräftigen Zuwachses seit dem Jahreswechsel sind bisher keine umfangreichen Gewinnmitnahmen beim SMI (SMI 10205.46 -2.92%) zu beobachten. Dies ist grundsätzlich ein positives Zeichen: Investierte Anleger rechnen mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, während Marktteilnehmer, die zu vorsichtig agiert haben, jeden Rücksetzer kaufen.

Mit der ausgeprägten Atempause in den vergangenen beiden Wochen wurde zugleich die leicht überhitzte Lage abgebaut. Der SMI befindet sich in der Mitte des Schwankungskorridors. Die Grenzen des Kanals verlaufen bei 10’200 und 10’400. Besonders die Südseite ist gut unterstützt durch die 21-Tage-Linie (blau).

Aber auch der Blick auf die Wochenkerzen darf nicht fehlen. Wie bereits Anfang Mai und Anfang Juli lag zuletzt der Wochenschlusskurs auf einem ähnlichen Niveau wie der Wochenauftakt (rote Kreise). Dies kann nach dem vorherigen Anstieg als Zeichen erhöhter Unsicherheit interpretiert werden. Wiederholt sich das Muster, wäre in dieser Woche mit Verlusten zu rechnen. Als Zielbereich könnte vor dem Wochenende die Ausbruchsregion um 10’100/10’150 auf die Agenda rücken.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)