Der SMI (SMI 9875.53 -3.23%) verharrt nach wie vor unterhalb des von rund 10’100 bis 10’150 reichenden Areals, an dem er bereits seit Juni nicht vorbeikommt. Doch schon um 9900/9950 kombinieren sich eine horizontale Preisschwelle im Kursverlauf und der Monatsdurchschnittspreis (blau) zu einer ersten kurzfristigen Bodenbildungszone, die einen beruhigenden Gegenpol auf der Unterseite bildet.

Solange die Pattsituation der Vormonate anhält, hilft ein Blick auf den Langfristchart zur Orientierung: Hier dominiert unverändert ein Aufwärtstrend das Geschehen, dessen Obergrenze um 10’200 jedoch ebenfalls eine technische Barriere unweit des aktuellen Kursniveaus darstellt (blau). Anleger benötigen daher etwas Geduld für weitere Gewinne oder müssen vorübergehende Schwächephasen für Käufe nutzen, um den Einstiegspreis zu optimieren. Rückfälle deutlich unter den um 9600 verlaufenden 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) sind momentan aber nicht abzusehen.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)