Der SMI (SMI 9432.39 -0.86%) ist über die 10’750er-Marke gesprungen, die sich in den Vorwochen noch als wiederholte Abverkaufszone präsentiert hat. Dies ist ein Signal für die steigende Dominanz der Nachfrageseite am Markt. Nun ist der obere Rand des linearen Kurskanals (schwarz) im Kurzfristchart die nächste Orientierungsmarke, der um 10’900 mit der Nordgrenze des Prognosekorridors (grau) zusammenfällt.

Knapp darunter bremst jedoch bei rund 10’850 bereits eine mittelfristige Aufwärtstrendlinie den Markt aus. Daran drehte der SMI in den Vormonaten regelmässig nach unten ab (schwarze Pfeile), daher dürfte sie auch jetzt wieder zu markttechnisch motivierten Verzögerungen führen. Auch der entsprechende Prognosekanal auf dieser Zeitebene verläuft hier, doch wie alle zuvor benannten Einflussfaktoren steigt auch er im Laufe der Zeit weiter und ermöglicht damit frischen Spielraum nach oben.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)