Zum Monatswechsel wurde der SMI (SMI 11110.78 -0.39%) noch bis in den Bereich um 10’230 abverkauft und stand kurzzeitig sogar unter der 21-Tage-Linie (blau). Der Schwächeanfall am vergangenen Dienstag dauerte hingegen nur wenige Stunden, zum Handelsende behauptete der Markt den Monatsmittelwert.

Mit den gestrigen Gewinnen setzten sich die Kurse vom Durchschnitt weiter nach oben ab, was als Zeichen der Stärke zu sehen ist. Auch der aus historischen Schwankungen berechnete Vorhersagekorridor (grau) zeigt wieder leicht aufwärts.

Geht die positive Tendenz weiter, rückt zum Wochenschluss wieder die Rekordzone um 10’550 in Reichweite (grüner Kreis). Die Voraussetzungen für eine Weihnachtsrally mit neuen Bestmarken sind allerdings erst erfüllt, wenn der SMI auch über der im November ausgebildeten Barriere um 10’550 gekauft wird. Welche Kursziele können sich Anleger für den Erfolgsfall vormerken?

Auskunft darüber gibt der mittelfristige Verlauf der vergangenen zwölf Monate. Orientierung auf der Oberseite bietet eine Aufwärtstrendlinie (grau), die zuletzt Ende November angelaufen wurde und zum Jahresende bei rund 10’700/10’750 verläuft.

Auf diesem Preisniveau wäre der SMI auch wieder leicht überhitzt und reif für eine Atempause (grüner Kreis). Aus der Vogelperspektive kann zugleich ein Kursziel für eine Korrektur bestimmt werden. Hier reicht der Abwärtsspielraum bis 10’100 und somit an die Ausbruchszone von Mitte Oktober (roter Kreis). Ein solches Szenario ist allerdings eher unwahrscheinlich.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)