Nach wie vor behält der Markt sein bisheriges Aufwärtstempo bei, das sich durch eine Verbindung der jüngsten Hochpunkte (grüne Linie) gut visualisieren lässt. Damit ist aber nur Spielraum bis rund 9400/9415 Punkte, selbst nach dem jüngsten Kaufsignal.

Dieses erzeugte der Index durch den Ausbruch aus der Handelsspanne um 9280/9360, die bei einem erneuten Abprallen an der nun erreichten 9400er-Hürde nach unten das erste Kursziel darstellt.

Selbst Gewinnmitnahmen bis an die nächstfolgende Haltezone um 9200/9250 kämen nicht überraschend, erst dann kippt der kurzfristige Aufwärtstrend langsam.

Im weiter zurückreichenden Tageschart zeigt sich ein ähnliches Bild. Aus dieser Perspektive besteht jedoch sogar Luft nach unten bis mindestens 8900/9000, bevor der Ausblick sich verschlechtern würde.

Je weiter der Index an eines der genannten kurz- bis mittelfristigen Korrekturziele zurückfällt, desto besser ist das Chance-Risiko-Verhältnis für neue Long-Positionen – beispielsweise mit Calls (siehe Tabelle unten). Wer auf eine Korrektur wetten will, kann Puts einsetzen, geht jedoch ein hohes Risiko ein, da er gegen den Haupttrend spekuliert.

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