Der Ausbruch unter die bisherige Grenze seiner Seitwärtsbewegung hat für den Swiss Market Index zunächst wenig Folgen.

Obwohl sich der SMI offenbar nicht mehr auf die zuvor stabilisierende Nachfrage bei 11’870 / 11’900 verlassen kann, bleiben stärkere Verluste vorerst aus. Zwar etablierte sich durch die Serie fallender Zwischentiefs nun eine neue kurzfristige Abwärtstrendgerade (rot) bei aktuell etwa 11’750 / 11’770, die auch das vorläufige Kursziel auf der Unterseite abbildet. Allerdings werden die tieferen Preise offenbar auch von hinreichend vielen Marktteilnehmern als Kaufgelegenheit wahrgenommen, was zu einem erneuten Anlauf an die immer noch starke Verkaufszone bei 12’070 / 12’080 führt.

Die uneinheitliche Entwicklung dürfte in den ohnehin trendschwachen Sommermonaten anhalten, zumal der SMI im Vergleich mit seiner letzten längeren Aufwärtsbewegung von 2018 bis 2020 bereits sehr gut gelaufen ist. Aus der übergeordneten Perspektive sind Schwankungen zwischen 11’600 und 12’300 zu erwarten. Im Spätjahr sind dann Kursziele zwischen 12’600 und 13’00 denkbar, wenn der Gleichlauf zu den Vorjahren beibehalten wird.

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