Im Bereich um 9300 zeigt der SMI (SMI 9301.3 -0.19%) wie erwartet Erschöpfungserscheinungen. Auf der Oberseite war das Potenzial sowohl markttechnisch durch die Grenze des Trendkanals (schwarz gestrichelt) wie auch statistisch auf Basis des Prognosekorridors (graue Fläche) nahezu ausgereizt. Daran ändert sich auch zur Wochenmitte zunächst wenig, der Korridor lässt Spielraum bis 9320.

Eher unwahrscheinlich ist derzeit eine Beschleunigung der Aufwärtsbewegung mit einem Sprung bis in den Bereich um 9370 (hellgraue Zone des Korridors). Ähnlich wie zuletzt zu Monatsbeginn sollten Anleger auch eine kurze Konsolidierung und somit Rücklauf an die Unterseite der Spanne als Szenario im Hinterkopf behalten. Eine fast schon perfekte Zielzone stellt die Kombination aus Kanalgrenze und 21-Tage-Durchschnit (blaue Linie) bei 9050/9080 dar. Hier verläuft auch das aus Schwankungen berechnete Vorhersageband (grau).

Selbst ein stärkerer Rücksetzer bis 8870 würde an der mittelfristig positiven Einschätzung nichts ändern. Erst bei einer ausgedehnteren Korrektur mit einem Rückfall unter 8600 würde der SMI ein deutlicheres Signal der Schwäche senden (rot). Derzeit gibt es aber keine Hinweise, die eine solch negative Einschätzung rechtfertigen.

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