Der Swiss Market Index hat derzeit sichtbar Mühe, sich oberhalb einer kurzfristigen markttechnischen Barriere zu etablieren. Das ist aber kein Grund zur Panik.

Sobald der SMI sich im April dem Areal um 11’250 / 11’265 nähert, wird er abverkauft. Solange diese Entwicklung anhält, kann das statistisch verfügbare Schwankungspotenzial (graue Fläche) auf der Oberseite nicht ausgenutzt werden. Aktuell würde der Spielraum bis fast an die 11’400er-Marke reichen, und nach unten bis an die bereits bewährte horizontale Wendezone um 11’000 Punkten. Angesichts der jüngsten Kaufzurückhaltung sollten Anleger mit einem Test dieser Schwelle rechnen.

Im Mittelfrist-Chart ist zu sehen, dass auch der Vorjahres-Rekord um 11’270 erneut als Orientierungspunkt für Verkaufswillige herangezogen wird und damit zusätzlich dämpfend wirkt. Dauerhaft dürfte der Anstieg des SMI davon aber genauso wenig aufgehalten werden, wie von der immer noch verblüffenden Ähnlichkeit zum Jahr 2019 (grüne Boxen), die eine Atempause erwarten lässt, bevor es weiter in Richtung 11’600er-Marke gehen kann.

Trading-Idee: Unverändert sind Zertifikate wie der Valor 57946549 der UBS geeignet, um an einem weiteren Aufwärtstrend des Index teilzuhaben. Dieses Papier verstärkt Schwankungen des Dow zugleich um den Faktor vier. Halten bedeutet aber nicht zwingend kaufen: Für frische Positionen warten Anleger idealerweise eine bessere Kosten-Nutzen-Quote ab. Wer bereits Gewinne zu verzeichnen hat, kann einen Teil davon jetzt mitnehmen.

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