Der SMI (SMI 10047.34 -0.46%) ist wie erwartet an der Häufung von technisch negativen Einflussfaktoren im Bereich der 9.800er-Marke wieder nach Süden abgedreht. Die Zone 9.800/9.950 bleibt damit auch für die kommende Woche eine schwer zu bewältigende Herausforderung. Stattdessen rückt nun wieder der Bereich um 9.400/9.450 in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit (rot). Dort treffen sich zwei Trendlinien, die zwar zu den am wenigsten wichtigen Chartmarken gehören, in der Summe aber durchaus eine Wirkung auf den Kursverlauf haben können.

Stabilisierend kommen um 9.200 / 9.400 zudem die Mittellinie des langfristigen Aufwärtstrends (blau punktiert) und ein horizontaler Wendebereich hinzu, die mit dem 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) eine unterstützend wirkende Kaufzone bilden dürften. Stärkere Verluste sind vorerst kaum zu erwarten, so dass der Markt zunächst in eine Seitwärtsbewegung übergehen könnte.

Leser-Kommentare

Hans Geisser 15.08.2019 - 15:28

Ich denke jetzt ist die Politik gefragt und massgebend hoffentlich entscheiden sie sich für die Wirtschaft