Beim Swiss Market Index sind verstärkt Signale der Schwäche zu beobachten. Noch aber hat dies keine Auswirkungen auf die mittelfristige Einschätzung. 

Die am 15. Oktober gerissene Kurslücke haben die Käufer im gestrigen Handelsverlauf noch geschlossen. Viel weiter reichte die Kraft aber nicht mehr. Im Bereich des Monatsdurchschnitts (blaue Linie) drehte der SMI wieder abwärts und beendete den Tag im Minus. Die obere Grenze der Seitwärtsspanne bei 10’350/10’450 wurde somit anders als in den Wochen zuvor deutlich verfehlt. Ins Bild passt daher auch der etwas deutlichere Rückfall in den vergangenen Tagen unter die 10’100. Fällt der Markt heute weiter, reicht der aus Schwankungen ermittelte Prognosekorridor (grau) bis an das jüngste Tief um 10’000.

Damit bleibt der SMI zugleich im langfristigen Durchschnitts-Preisband (violett) gefangen. Wie ein Blick in den Rückspiegel zeigt, ist dies nicht ungewöhnlich und lässt weiterhin eine Seitwärtsbewegung erwarten. Erhöhte Vorsicht ist erst angebracht, wenn die Kurse an die untere Grenze um 9’950 laufen und hier keinen Halt finden.  Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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