Der Swiss Market Index stabilisiert sich erst sehr spät, was das Risiko eines weiteren Abwärtsimpulses auf hohem Niveau bleiben lässt.

Der SMI brach zum Wochenauftakt zwar ein, erholte sich jedoch noch am Montag deutlich von seinem Intraday-Tiefständen. Dieser unter Analysten auf Grund seiner Form im Kerzenchart als «Hammer» bekannte Tagesverlauf lässt die Chancen einer vorläufigen Bodenbildung erfahrungsgemäss deutlich steigen. Dafür spricht auch, dass der Markt zeitweise aus seinem kurzfristigen Schwankungsband (grau) nach unten ausgebrochen war. Mehr als eine Erholung an das obere Bandende, das aktuell bis zur 12’100er-Marke reicht, sollten Anleger sich aber auch für den Idealfall nicht erhoffen.

Gegen eine anhaltende Besserung lässt sich zudem anführen, dass der Index keine Käufer mehr an der mittelfristigen Orientierungsgeraden (dunkelgrau) gefunden hat, welche seit Ende 2020 Tempo und Richtung des Marktes abbildete. Die fehlende Nachfrage kann ohne Weiteres noch bis zum Langfrist-Durchschnitt (violett) bei 11’200 / 11’350 anhalten, ohnehin sind Rückfälle an diesen Mittelwert in der schwachen Börsensaison im Sommer nicht ungewöhnlich – erst darunter wäre es an der Zeit, den Aufwärtstrend auf dieser Zeitebene in Frage zu stellen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare