Der SMI (SMI 11110.78 -0.39%) bewegt sich bereits seit dem Ausklang des Vorjahres nur noch in einer relativ knappen Tradingrange zwischen 10’500/10’550 auf der Unterseite und 10’750 auf der Oberseite. Auf beiden Seiten existieren zusätzliche technische Einflussfaktoren, die einen Durchbruch erschweren. So hat der Markt im Norden zugleich auch den oberen Rand seines Schwankungskorridors (graue Fläche) erreicht, was einen Anstieg zunächst bremsen dürfte.

Im Süden verläuft eine steigende Gerade (schwarz), die zu einem seit Oktober 2019 als zuverlässige Orientierung dienenden Aufwärtstrendkanal gehört. Derzeit ist somit kaum abzusehen, wohin der Markt ausbrechen wird.

Doch die im unter- und im übergeordneten Kursverlauf erkennbaren Trends zeigen eindeutig nach oben. Auch mittelfristig folgt ein Hoch auf das andere, allerdings dürfen Anleger die um 10’800 verlaufende Trendlinie nicht ignorieren, die wiederholt zu einer Verlangsamung des Anstiegs führte (schwarze Pfeile). In der Summe ergibt sich eine positive Prognose, wobei das Potenzial allerdings vorläufig beschränkt ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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