Nach wie vor steigt der SMI (SMI 10018.84 0.05%) in einem Kurskorridor (gelb), der ihm Luft zwischen rund 9400 und 10’100 Punkten verschafft. Zugleich hat sich ein zweiter möglicher Korridor herauskristallisiert (grün), der etwas steiler klettert und Grenzen bei 9600 und 10’150 aufweist. Dadurch sind die Grenzen für die kommenden Wochen voraussichtlich zuverlässig definiert.

Innerhalb dieser Kanäle existieren zudem weitere Orientierungsschwellen. Die wichtigste ist aktuell eine um 9900 verlaufende potenzielle Bodenbildungszone, die sich gleich aus mehreren technischen Einflussfaktoren zusammensetzt. Dort bilden der Monatsdurchschnittspreis (blau), eine Mittellinie des steileren Aufwärtstrends (dünne grüne Gerade) sowie die untere Randzone des statistischen Schwankungskorridors (graue Fläche) eine wahrscheinliche Stabilisierungsgrundlage für einen ersten kleinen Schwächeanfall.

Untermauert wird die Prognose für die nächsten Tage auch vom weiter zurückreichenden Chart, in dem der mittelfristige Schwankungskorridor (blau) eine ähnliche Limitierung aufzeigt. Weit weg ist dagegen der markante Wendebereich um 9200, der zusammen mit dem dort verlaufenden 200-Tage-Durchschnittspreis eine erste stärkere Bodenbildungszone ergibt – vorläufig ist allerdings nicht mit einem Einbruch dieser Grössenordnung zu rechnen.

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