Der Swiss Market Index bewegt sich in einem steigenden Kurskorridor, doch eine Pause zeichnet sich ab. 

Der SMI dürfte die untere Grenze seines Aufwärtstrendkanals um derzeit etwa 10.050 testen. Da sich zugleich ein bewährter horizontaler Wendebereich zwischen 9950 und 10.100 im Kurzfristchart erkennen lässt, sollte ein Absturz hier zumindest verzögert werden. Die Unfähigkeit des Marktes, sich auf den neuen Verlaufshochs von Mitte Juli zu halten (rote Inselumkehr), spricht allerdings für eine kleinere Korrektur.

Im mittelfristigen Chart ist der jüngste Rücksetzer als ein Scheitern des SMI an der horizontalen Verkaufszone um 10.550 zu bewerten. Allerdings zeigt die anhaltende Serie steigender Zwischenhochs und Zwischentiefs weiterhin einen stabilen Nachfrageüberhang auf dieser Zeitebene, und auch der Sprung zurück über den langfristigen Durchschnittspreis (violett) war ein unlängst zu beobachtendes Stärkesignal.

Das nimmt einer kurzfristigen Korrektur den Schrecken, und selbst für die nicht unübliche, längere Schwäche in den Sommerferien ist die Wendezone im Kursbild um 9300 / 9600 vorerst als Untergrenze zu definieren. Schon um 9700 endet der statistische Schwankungskorridor (blau) des Index, was für eine erste Bodenbildung genügen sollte.

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