Nach wie vor präsentiert sich der SMI (SMI 10772.12 -3.05%) in einer sehr starken Verfassung, auch im internationalen Vergleich. Mit dem jüngsten Nachfrageschub besteht nun aber nicht mehr viel Luft bis an die obere Aufwärtstrendlinie (grau) bei 10’600, an der die Kurse zuletzt im September nach unten abgeprallt sind. Für eine Konsolidierung spricht auch die leicht ausgereizte Markttechnik: Der SMI befindet sich an der Grenze des hellblauen Schwankungskorridors, im dunkelblauen Band würde eine Überhitzung vorliegen (grüner Kreis). In den kommenden Wochen steigen der Kanal sowie die Trendlinie weiter an und eröffnen neues Potenzial. Stärkere Verluste bis an die nächste gute Nachkaufzone um 10’100 (roter Kreis) sind aber vorerst kaum zu erwarten, zuletzt wurden selbst kleinste Korrekturen gekauft.

Welche Ziele in den kommenden Monaten in Reichweite liegen, zeigt der langfristige Kursverlauf. Optimisten sollten sich für den Idealfall die 11’000er-Schwelle vormerken (grüner Kreis). Hier verlaufen der mittelfristige Prognosekorridor (braun) sowie die Grenze eines linear steigenden Aufwärtstrendkanals, in dem der SMI seit 2015 gehandelt wird (blau). Je weiter die Kurse allerdings in den dunkelbraunen Extrembereich vorstossen, desto grösser die Risiken. Auf ähnliche Übertreibungen folgten in der Vergangenheit häufig stärkere Rücksetzer (Pfeile).

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)