Der Swiss Market Index hat sich bereits deutlich besser entwickelt, als es für den traditionell schwachen Start in die Feriensaison zu erwarten war. Bleibt noch Potenzial?

Der SMI hat zwar die Seitwärtsbewegung vom Juni im folgenden Monat hinter sich gelassen, doch die anschliessenden Kursbewegungen blieben uneinheitlich. Nur die Handelsgrenzen auf beiden Seiten wurden ausgeweitet, sie reichen kurzfristig von rund 11’700 bis 12’200 so dass nach unten vorläufig mehr Luft bleibt, als nach oben.

Auf längere Sicht ist ein Ausbruch auf der Nordseite der wahrscheinlichere Verlauf, zumal auch der übergeordnete Trend in diese Richtung weist und dem Index noch Spielraum bis etwa 12’400 / 12’500 lassen würde. Dort endet momentan auch der statistisch ermittelbare Schwankungskorridor dieser Zeitebene (blau). Bleiben die auffälligen Parallelen des derzeitigen Verlaufs zu den Vorjahren (grüne Boxen) bestehen, sind bis Ende 2021 sogar Preise im Bereich der 13’000er-Marke nicht unrealistisch.

Dass grosse Kurssteigerungen aber vor Ende September erfolgen, ist auf Grund vergangener Beobachtungen das weniger chancenreiche Szenario. Zwischen Juni und September entwickelte sich der SMI fast immer ohne einheitlichen Trend, und in diesem Jahr ist er bereits stark gestiegen. Eine neutrale Performance bis zum Ende der Feriensaison oder sogar ein nicht seltener Rückfall bis an den steigenden, langfristigen Durchschnittspreis bei aktuell 11’000 Punkten sollte daher jederzeit mit einkalkuliert werden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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