Der Swiss Market Index reizt derzeit das verfügbare Schwankungspotenzial nach Süden aus — diese Entwicklung könnte noch etwas anhalten.

Das Doppeltop der Vorwoche (schwarze Pfeile) kündigte es bereits an: Beim SMI kippt die Stimmung auf der untergeordneten Zeitebene, was ihn an den unteren Rand des Schwankungsbandes dieser Zeitebene (rot) fallen lässt. Dort wirkt auch der Monatsdurchschnittspreis als zusätzlicher Stabilisator (blau), der aber ebenfalls kein Garant für eine Bodenbildung ist. Nach einer Atempause müssen sich Anleger im vorläufig schlimmsten, denkbaren Szenario auf weitere Verluste bis an die nächstfolgende Wendezone bei 12’000 / 12’100 einstellen. Entwarnung kann erst gegeben werden, wenn zumindest die kleinen horizontalen Hürden im Intradaychart der Vortage bei etwa 12’475 / 12’500 und bei 12’530 / 12’550 wieder zurückerobert wurden.

Der mittelfristige Trend bleibt davon unbeeindruckt, nach sieben Gewinnwochen (weisse «Kerzen») in Folge war der Index auf dieser Zeitebene ohnehin auf dem Weg in eine Überhitzung. Aus diesem Blickwinkel ist die momentane Konsolidierung nur ein kleiner Zwischenstopp auf dem Weg an die nächsten, immer noch intakten Kursziele bei 12’950 am oberen Schwankungsband-Rand (blau) und bei 13’300 (Aufwärtstrendlinie, grau).

Trading-Idee: Die in den Vorwochen vorgestellten Long Faktor Zertifikate wie die Valor 57946549 der UBS  bleiben mittelfristig weiter haltenswert – sie hebeln Kursbewegungen des SMI um das Vierfache. Wer nachkaufen will, findet langsam auch attraktive Bedingungen vor. Anleger, die sich dagegen zunächst nach unten absichern möchten, nutzen stattdessen die Valor 48638470, die bei Indexverlusten in Kursgewinne ummünzt und um das Vierfache verstärkt.

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