Unternehmen / Schweiz

SMIM-Werte für ein garstigeres Umfeld

Die Top fünf der FuW bei den mittelgrossen Unternehmen haben sich zuletzt deutlich besser geschlagen als der Index. Swatch Group müssen dennoch weichen.

Im Schweizer Index der mittelgrossen Unternehmen, im SMIM, befinden sich mehr konjunktursensitive, zyklische Werte und Wachstumsaktien als im Leitindex SMI. In Zeiten von steigenden Zinsen, Inflationsangst und Konjunktursorgen trennen sich viele Anleger von solchen Valoren. Highflyer, die eine sehr hohe Bewertung erreicht hatten, sind unter die Räder gekommen, etwa die Technologietitel VAT Group und Temenos oder die Medtech-Vertreter Straumann und Tecan. Die Outperformance des SMIM nach der Korrektur beim Ausbruch der Coronapandemie hat sich in Luft aufgelöst.

In den vergangenen drei Monaten hat der SMIM mit 13,6% fast doppelt so viel verloren wie der SMI mit 7,4%. Die Auswahl der Top fünf SMIM-Aktien der «Finanz und Wirtschaft» – Barry Callebaut, Helvetia, SIG Combibloc, Sonova und Swatch Group – hat sich mit –5,1% allerdings deutlich besser gehalten als der Index. Der Versicherer Helvetia, der von den erwarteten steigenden Zinsen profitieren sollte, hat mit +10,8% am besten abgeschnitten, der Hörgerätehersteller Sonova (–1,8%) und der Schokoladenproduzent Barry Callebaut (–3,6%) liegen nur leicht im Minus. Der Uhren- und Schmuckkonzern Swatch Group hat sich mit –12,1% minim besser geschlagen als der SMIM. Einzig SIG Combibloc sind mit –18,7% schlechter.

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